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Peter Hörr (Violoncello) & Florian Uhlig (Klavier) - Ensemblebiographie

Peter Hörr, Violoncello
Florian Uhlig, Klavier

Der Cellist Peter Hörr gilt als einer der interessantesten und vielseitigsten deutschen Musiker seiner Generation; frühes Interesse für Alte Musik, prägende Studienjahre bei Heinrich Schiff und Christophe Coin an der Musikakademie der Stadt Basel und der Schola Cantorum Basiliensis werden Voraussetzung für eine weltweite Konzerttätigkeit als Solist und gefragter Kammermusiker.

Peter Hörr ist gefragter Gast bedeutender internationaler Festivals (Ravinia Festival Chicago, Istanbul Arts Festival, Festival de Inverno de Campos do Jordão in Brasilien, Festival Casals de Puerto Rico, Lucerne Festival, Mozart-Woche Tokyo, Beethovenfest Bonn, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival) und musiziert regelmäßig in den Konzertsälen großer Metropolen wie São Paulo, Lincoln Center New York, Washington National Gallery of Art, Tonhalle Zürich, Wigmore Hall, Philharmonie und Konzerthaus Berlin.

Zu seinen Kammermusikpartnern gehören neben Henri Sigfridsson auch Mirijam Contzen, Isabelle van Keulen, Jörg Widmann, Gérard Wyss und das Hagen Quartett. Peter Hörr ist Mitbegründer des Mozart Piano Quartets – eines der erfolgreichsten Klavierquartette der heutigen Musikszene, das seit 10 Jahren exklusiv für das Label Dabringhaus & Grimm (MDG) aufnimmt.

Als Solist und Dirigent der Hofkapelle Weimar spielte Peter Hörr drei Cellokonzerte von Jean-Louis Duport für MDG ein, wofür er 2010 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde.

Seit 2003 lehrt er als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" in Leipzig.

Florian Uhlig spielt meisterhaft. Die Interpretationen lassen sich mit allerhöchsten Beispielen vergleichen. Bei dieser erstaunlich originellen CD handelt es sich um ein Ereignis.“ (Süddeutsche Zeitung)

So urteilte der Kritikerpapst Joachim Kaiser über eine im Jahr 2009 erschienene Einspielung mit Beethovens Klaviervariationen für das Label hänssler CLASSIC. Seitdem veröffentlichte Florian Uhlig bei diesem Label rund 15 weitere Aufnahmen, die von der internationalen Fachpresse hoch gelobt und mit Auszeichnungen bedacht wurden (z.B. Preis der Deutschen Schallplattenkritik): das Gesamtwerk für Klavier und Orchester von Robert Schumann und Dmitri Schostakowitsch, Klavierkonzerte von Ravel, Poulenc, Françaix, Debussy und Penderecki, sowie das Gesamtwerk für Klavier solo von Ravel und Schumann. Insgesamt 15 CDs sind für den Schumann-Zyklus geplant, 9 sind bislang erschienen.

Florian Uhlig wurde in Düsseldorf geboren und gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London, wo er seine Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss. Weitere wichtige Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Peter Feuchtwanger und durch seine Promotion an der University of London über die Rolle des Interpreten im Kontext des musikalischen Gattungsbegriffs. Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Einerseits ist er in der deutschen Musiktradition verwurzelt, mit der man Ernsthaftigkeit, Stil und Struktur verbindet. Andererseits entwickelte er während seines jahrelangen Aufenthaltes in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk als auf dem „Kontinent“ üblich: pointierte Freiheiten, exzentrische Repertoire-Kombinationen und Neugier auf musikalische Raritäten.

Sein Orchesterdebüt gab Florian Uhlig 1997 im Londoner Barbican. Seitdem führt ihn eine rege Konzerttätigkeit in die bedeutendsten internationalen Säle. Er konzertiert mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Beijing Symphony Orchestra, der Deutschen Radio Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Hong Kong Sinfonietta, dem Polnischen Radio-Sinfonieorchester, dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela, dem National Symphony Orchestra of Taiwan, dem Kammerorchester des Bayrischen Rundfunks, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Wiener Kammerorchester. Seine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Krzysztof Penderecki, Josep Caballé, Claus Peter Flor, Eivind Gullberg Jensen, Kristjan Järvi, Michael Sanderling und Gerard Schwarz.

Einladungen zu Festivals führten Florian Uhlig u.a. zu den Beethovenfestivals in Bonn und Warschau, zu Lorin Maazels Castleton Festival, zum Menuhin Festival Gstaad, zum Hong Kong Arts Festival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, France Musique Paris, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zu den Schwetzinger Festspielen und den Wiener Festwochen.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig ein vielgefragter Kammermusiker und Liedpianist. Er war der letzte Partner des legendären Baritons Hermann Prey.

Im Jahr 2009 rief Florian Uhlig in Südafrika das Johannesburg International Mozart Festival ins Leben. Als Künstlerischer Leiter lenkt er seitdem die Geschicke dieses zweiwöchigen Festivals, das zusätzlich zu hochkarätig besetzten Symphonie-, Chor-, Kammer- und Solokonzerten wichtige Impulse im Bereich interdisziplinärer künstlerischer Projekte, zeitgenössischer Musik, sowie Jugendförderung und gesellschaftlicher Integration setzt.

Zum Sommersemester 2014 wurde Florian Uhlig auf eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Hong Kong, Südkorea, China und in der Schweiz.

Im Mai 2015 wurde Florian Uhlig in London die Ehrenmitgliedschaft der Royal Academy of Music verliehen.

 

 
Letzte Änderung: 26. Januar 2016 Letzte Änderung: 26. Januar 2016    Hits: 5208 Hits: 5208    Printversion Printversion   
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